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Schwarz-weißes Icon eines knienden Feuerwehrmanns mit Helm, der mit einem Schlauch Wasser oder Schaum in Form von verschieden großen Kreisen sprüht.

Wir fördern Einsatz und Engagement für andere.

Seit nunmehr 18 Jahren ist die EAM-Stiftung eine feste Größe in der Förderung gemeinnütziger Vereine und Verbände im Geschäftsgebiet des kommunalen Energieversorgers. Mit einer Summe von 50.000 Euro für 22 regionale Projekte in elf Landkreisen wurde inzwischen die Millionenmarke an vergebenen Fördergeldern geknackt. Einer der bedachten Vereine ist die Freiwillige Feuerwehr Borken, die sich um finanzielle Unterstützung für die Anschaffung einer Feuerwehr-Übungswand beworben hatte. Sie steht stellvertretend für neun weitere Freiwillige Feuerwehren aus Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, die ebenfalls Stiftungsgelder in ähnlicher Größenordnung erhielten.

Vier Personen stehen vor einem Feuerwehrfahrzeug in einer Fahrzeughalle. Sie tragen Arbeitskleidung und lächeln in die Kamera.
Marcèl Pritsch (Bürgermeister von Borken und Mitglied im Kuratorium der EAM-Stiftung), Nicole Sprenger (EAM-Stiftung), Christin Heyen (Kinderfeuerwehrwartin) und Mario Diehl (Wehrführer)

Auf Wunsch vieler Kommunen waren die Themen „Feuer- und Katastrophenschutz“ und „Rettung aus Lebensgefahr“ erst ein Jahr zuvor in die Satzung der Stiftung aufgenommen worden. Spezifiziert auf den Jugend- und Nachwuchsbereich bildeten sie neben den Bereichen „Heimatpflege und Heimatkunde“ sowie „Denkmalschutz und Denkmalpflege“ die Förderschwerpunkte für 2023. Marcèl Pritsch, Bürgermeister von Borken und Mitglied im Kuratorium der EAM-Stiftung, weiß, wie wertvoll gerade die Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehren für das soziale Leben in den Gemeinden ist: „Hier in unserer Kinderfeuerwehr erleben die jungen Menschen Gemeinschaft. Selbst wenn sie sich anschließend nicht für die Feuerwehr engagieren, sind sie vielleicht später in einem anderen Verein tätig oder lassen sich sogar für den Ortsbeirat aufstellen, weil sie es toll finden, sich ehrenamtlich für die Allgemeinheit einzusetzen.“

In Borken ist die Abteilung Kinderfeuerwehr „Grisus“ der Freiwilligen Feuerwehr seit 2004 mit großem Erfolg aktiv – genauso wie der gleichnamige kleine Drache einer Zeichentrickserie aus den 1970er-Jahren. Der wollte natürlich Feuerwehrmann werden, und so ist auch das grüne Drachen-Maskottchen der Borkener Kinder mit seinem roten Feuerwehrhut immer mit dabei. Nicht wenige der Jungen und Mädchen blieben und bleiben ihrer Feuerwehr treu. „Im vergangenen Jahr wechselten neun Kinder zur Kernstadt-Jugendfeuerwehr mit aktuell insgesamt 27 Jugendlichen“, berichtet Kinderfeuerwehrwartin Christin Heyen stolz. Dreizehn ehemalige „Grisus-Kinder“ leisten heute ihre Einsatzdienste in den jeweiligen Feuerwehren der Gemeinde.

Lächelnder Mann mit grauen Haaren in einem hellen Oberteil, Hintergrund zeigt verschwommenes rotes Fahrzeug.
Mario Diehl

„Seitdem wir die Übungswand im vergangenen November selbst abgeholt haben, ist sie regelmäßig im Einsatz. Ich freue mich sehr über die Anschaffung dieser Wand, so können auch die Kinder schon lernen wie man mit einem Strahlrohr umgehen muss. Eine gute Investition, definitiv!“
Mario Diehl

Eine besondere Geschichte gibt es über die ebenso robuste wie spielerische Feuerwehr-Übungswand zu erzählen. Sie wurde anlässlich einer Schuljahresarbeit der 11. Klasse von einer Schülerin, selbst Mitglied einer Jugendfeuerwehr in Nordrhein-Westfalen, und einem Mitschüler entworfen, die Väter halfen das Projekt umzusetzen. Inzwischen ist daraus ein Mini-Familienbetrieb entstanden, der die Übungswände aus Edelstahl und Aluminium auf Anfrage im Eigenbau fertigt und ständig weiterentwickelt. Christin Heyen hatte sofort Feuer gefangen, als sie aus einer Fachzeitschrift über dieses fantastische Lehr- und Schulungsobjekt las. Aber nicht nur bei Kindern und auf Festen kommt der „Waterflip“ gut an. Ihren nächsten großen öffentlichen Auftritt wird die Übungswand bei der 100-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr haben, die in diesem Jahr in Borken ansteht.

Gruppe von Kindern in Sicherheitswesten und Helmen, lachend und posierend, mit einem grünen Plüschtier auf dem Boden.
Lächelnde Frau mit kurzem Haar und blauer Bluse, vor einem roten Feuerwehrfahrzeug stehend.
Nicole Sprenger

„Mit relativ kleinen Summen können wir so Großes bewirken und Projekte finanzieren, die vor Ort wirken und vielen Menschen zugutekommen.“
Nicole Sprenger

Mit ihren vielfältigen Verwendungszwecken und dem Aspekt des Heranführens an wichtige soziale Aufgaben trifft diese nützliche Anschaffung perfekt den Kern der Stiftungsziele. „Die Stiftung gibt uns die Möglichkeit, vor allem kleinere Vereine zu unterstützen, die bei anderen Förderungen nicht bedacht werden“, erläutert Nicole Sprenger, bei der EAM zuständig für die Verwaltung der Stiftungsgelder. 

Ein gelber Feuerwehrhelm mit Sichtschutz und der Nummer 112 liegt auf einer Holzbank.
Einfarbiger Farbverlauf von hellem zu dunklem Grün.
Icon einer stilisierten Herzform, gebildet aus zwei ineinandergreifenden Händen als Symbol für Zusammenhalt und Unterstützung.

Die Stiftung der EAM

2006 ins Leben gerufen, hat sich die EAM-Stiftung zum Ziel gesetzt, gemeinnütziges, soziales und kulturelles Engagement im Netzgebiet zu fördern. Als inhaltlicher Rahmen wurden per Satzung 14 Themenschwerpunkte festgelegt, von denen jedes Jahr andere zum Zuge kommen. Jährlich wird eine Gesamtsumme zwischen 50.000 und 100.000 Euro vergeben und auf der Webseite öffentlich ausgeschrieben, Abgabeschluss für einen Förderungsantrag ist jeweils der 30. Juni. Stiftungsvorstand und Kuratorium entscheiden auf Vorschlag der Stiftungsverwaltung über die eingesandten Bewerbungen. 2023 konnten sich 22 gemeinnützige Vereine und Verbände aus den Landkreisen Altenkirchen, Göttingen, Hersfeld-Rotenburg, Höxter, Kassel, Lahn-Dill, Limburg-Weilburg, Marburg-Biedenkopf, Northeim, Schwalm-Eder und Werra-Meißner-Kreis über eine Fördersumme freuen. Sie alle hatten die Jury mit ihren besonderen Projekten aus den Bereichen „Feuer- und Katastrophenschutz“, "Rettung aus Lebensgefahr“ (hier ausschließlich im Zusammenhang mit Kindern und Jugendlichen), „Heimatpflege und Heimatkunde“ sowie „Denkmalschutz und Denkmalpflege“ überzeugt. Insgesamt hat die EAM-Stiftung bis heute 245 Projekte in der Region unterstützt.

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Gruppenschild mit Feuerwehrleuten und Kindern in reflektierenden Westen vor einem Feuerwehrfahrzeug.