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Wie gelingt uns die Transformation von fossilen zu erneuerbaren Energien? Wie muss das Energienetz der Zukunft beschaffen sein? Welche Rolle spielt Flexibilität im Energiesystem für eine zukunftsfähige Energieversorgung? Wie könnte der Ausbau von Wasserstoffnetzen aussehen? 

Das sind nur einige der Fragen, die eine EAM, die sich voll und ganz der Umsetzung der Energiewende verpflichtet sieht, täglich beschäftigen. Das Foresighting gibt durch eine vorausschauende und zukunftsorientierte Perspektive die Basis, um passende Antworten auf diese Fragen zu finden, aktiv die Zukunft zu gestalten und dabei Risiken für das Unternehmen zu minimieren.

Man muss sich Niels Cotiaux, unseren Leiter für Innovationsmanagement und Unternehmensstrategie, als glücklichen Menschen vorstellen. „Ich beschäftige mich zusammen mit meinem Team vor allem damit, einen Beitrag zur Energiewende zu liefern und dadurch die Welt ein bisschen besser und nachhaltiger zu machen. Gleichzeitig arbeite ich für ein Unternehmen, das nicht einfach nur darüber redet, was getan werden müsste, sondern gute Ideen tatsächlich auch umsetzt.“

Und von diesen guten Ideen hat die EAM eine ganze Menge. „Meine Rolle besteht darin, gute Ideen frühzeitig zu erkennen und  dann gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus den Fachbereichen wie Netz, Erzeugung und Wettbewerb auch auf den Weg zu bringen. Die Energiewirtschaft ist seit einigen Jahren von einer enormen Wandlungsdynamik geprägt. Vor diesem Hintergrund ist eine strukturierte und kontinuierliche Auseinandersetzung mit der Zukunft entscheidend, um frühzeitig Entwicklungen und Veränderungen zu identifizieren und auf die richtigen Themen zu setzen.“ 

Portrait eines lächelnden Mannes mit Brille und Bart, bekleidet mit einem dunkelblauen Hemd.
Niels Cotiaux,
Leiter Innovationsmanagement & Unternehmensstrategie

„Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern darauf, auf die Zukunft vorbereitet zu sein. Dieses Zitat von Perikles beschreibt treffend den Zweck und die Aufgabe des strategischen Foresightings bei der EAM.“

Niels Cotiaux

Drei Männer sitzen in schwarzen Ledersesseln und unterhalten sich entspannt in einem modernen Raum. Pflanzen im Hintergrund.

Genau dies ist die Aufgabe des Foresighting. Foresighting ist ein fortlaufender Prozess zur Identifizierung und Analyse von Veränderungen, die durch äußere Einflüsse entstehen.

Dieser Prozess ist bei der EAM systematisch und basiert auf der Zusammenarbeit zwischen internen EAM-Teams und externen Experten. Er stiftet Orientierung und fokussiert die Zukunftsthemen, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen und welche Maßnahmen frühzeitig eingeleitet werden müssen.

Lächelnder Mann mit Brille vor einem farbigen Hintergrund, lässig gekleidet, im Kreisformat.
Oliver Eich,
Projektleiter Landesstelle Wasserstoff, LandesEnergieAgentur Hessen GmbH

„Mit dem erfolgten Start für den Aufbau eines nationalen Wasserstoff-Kernnetzes bis zum Jahr 2030 werden verschiedene Fragen für potenzielle Wasserstoff-Abnehmer aus den Bereichen Industrie, Mobilität und Wärmesektor relevant: Wie kommt der Wasserstoff zum Verbraucher? Wird meine Gasleitung auf Wasserstoff umgestellt und wann? Wie kann ich mich vorbereiten? Dabei kommt den Verteilnetzbetreibern eine wichtige Rolle zu. Die strukturierte Vorbereitung auf diese Transformation bei der EAM hat Vorbildfunktion für die gesamte Branche und wird wichtige Impulse setzen.“

Oliver Eich

Lächelnder Mann mit Brille vor einem farbigen Hintergrund, lässig gekleidet, im Kreisformat.
Oliver Eich,
Projektleiter Landesstelle Wasserstoff, LandesEnergieAgentur Hessen GmbH

Mehr Perspektiven für die Energie von morgen

Kernelement im Foresighting ist ein offener Ansatz, der vor allem die Vielfalt von Perspektiven einfordert. Die Perspektivenvielfalt führt zu mehr Qualität in den strategischen Richtungsentschei-dungen. Gleichzeitig können so Umsetzungsbarrieren reduziert werden. Vor diesem Hintergrund hat sich die EAM bewusst zu einer Öffnung der Zukunftsarbeit nach innen und außen entschieden.

Wie so etwas ganz konkret funktioniert? Niels Cotiaux gibt ein Beispiel: „Nehmen wir das Thema Wasserstoff. Um zu entscheiden, mit welchen Aspekten dieses so wichtigen Zukunftsthemas wir uns besonders intensiv beschäftigen sollten, haben wir einen Roundtable initiiert, gemeinsam mit zehn externen Experten renommierter Organisationen wie dem House of Energy, ITM Power GmbH, Fraunhofer IEE, Viessmann, dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft und zusätzlichen internen Experten aus der EAM-Gruppe. Die Perspektivenvielfalt des Gremiums konnten wir als Basis für die Entwicklung einer zukunftsorientierten Wasserstoffstrategie nutzen. Aus den Diskussionen und Analysen haben wir Prüffelder entwickelt, mit denen sich die EAM nun tiefergehend beschäftigt.“

Lächelnder Mann mit Brille, in einem hellen Hemd, vor modernen Gebäuden, Porträtaufnahme im runden Rahmen.
Marvin Reiting,
Leiter Assetmanagement bei der EAM Netz GmbH

Maßgeblich beteiligt an den tiefergehenden Analysen sind Profis aus den Fachbereichen der EAM, wie zum Beispiel Marvin Reiting, Leiter Asset­ma­na­gement bei der EAM Netz GmbH.

„Im Netz ist es von jeher wesentlich, dass wir mit einem sehr langfristigen, nachhaltigen Blick unsere Investitionen steuern. Dass wir bei der EAM jetzt seit einiger Zeit mit einem übergreifenden interdisziplinären Ansatz arbeiten, ist nützlich und mit Blick auf die komplexen Herausforderungen der Energiewende notwendig.“

Marvin Reiting

Porträt eines lächelnden Mannes mit Brille und kurzem Bart, vor unscharfem Hintergrund.
Oliver Ramm
Leiter Unternehmenssteuerung bei der EAM Natur Energie GmbH

Ähnlich sieht es Reitings Kollege Oliver Ramm, Führungskraft und Experte im Themenfeld Erzeugung und Wettbewerb:

„Die enge Zusammenarbeit mit dem Innovationsmanagement und Kollegen aus verschiedenen Disziplinen ist extrem bereichernd und eine besondere Stärke der EAM im Kontext Innovation. Dass wir zusätzlich regelmäßig renommierte Experten aus ganz Deutschland für tiefer gehende und vielfältige Diskussionen gewinnen und als Unternehmen in maßgeblichen Zukunftsprojekten wie zum Beispiel dem H2-Futureboard mit am Start sind, bringt uns ganz nah an den Puls der Zukunft!“

Oliver Ramm

Porträt eines lächelnden Mannes mit Brille und kurzem Bart, vor unscharfem Hintergrund.
Oliver Ramm
Leiter Unternehmenssteuerung bei der EAM Natur Energie GmbH

Die im Foresighting identifizierten Prüffelder können dann im weiteren Verlauf, je nach Ergebnis der Analysen, in Innovationsprojekte münden – neue Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle. Niels Cotiaux: „Für unser Unternehmen bedeutet das:  Wir entscheiden frühzeitig und sehr bewusst, was wir tun und was wir lassen. Darüber, womit wir uns im Sinne eines effizienten Einsatzes von Ressourcen nicht beschäftigen und auf was wir uns fokussiert vorbereiten.“ Ein Beispiel für die Fokussierung der EAM, der ein systematischer Innovationsprozess vorausgegangen ist: der EnergiewendePartner als Leistung für Kommunen. 

Porträt eines Mannes mit Brille und grauen Haaren, in Anzug und buntem Krawatte, auf neutralem Hintergrund.
Olaf Alm,
EAM Netz, Leiter Netze

„Die Energie­wende ist eine der wesentlichen Aufgaben unserer Zeit. Diese wird jedoch nur mit Hilfe von molekül­gebundenen Energie­trägern gelingen. Die Bundes­regierung hat mit der Fort­schreibung der Nationalen Wasser­stoff­strategie den Anspruch bekräftigt Deutschland zum Leit­markt für diese Energie­form umzu­gestalten.“

Olaf Alm

Drei Männer stehen in einem modernen Raum mit großen Fenstern und unterhalten sich lächelnd.