Zum Hauptinhalt springen
Zwei stilisierte Personen mit der Zahl 1.354 darunter.

1.354 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Und ein gemeinsames großes Ziel.

Wir wollen die Energiewende zum Erfolg machen.
Dazu braucht es die guten Ideen aller.
Dazu braucht es ein Unternehmen, in dem jede und jeder die Chance hat, aktiv Prozesse anzustoßen, sie zu verbessern, mit ihnen zu wachsen.

Mit einer Unternehmenskultur, die nicht auf starre Hierarchien setzt.
Sondern Engagement und Kreativität belohnt.

Bei uns arbeiten Menschen, die stolz auf ihre Arbeit sind.
Weil sie einen Sinn ergibt.

Stolz auf Sinn und Unternehmenskultur

Vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzählen offen über ihren Arbeitsalltag, ihre Ambitionen, über gemeinsame Werte und Unternehmenskultur und darüber, was sie an der EAM schätzen. Mit ihren verschiedenen beruflichen Wegen im Unternehmen stehen sie exemplarisch für die Vielfalt an Möglichkeiten, im Unternehmen den eigenen Platz zu finden.

Porträtdarstellung eines Mannes mit kurzem, glattem Haar und einem leichten Lächeln, vor einem bunten Hintergrund.

Björn Klinge,
Leiter Informationstechnik und Kommunikationstechnik Betrieb bei der EAM Netz, ist seit seinem 16. Lebensjahr und seiner Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker mit dem Unternehmen verbunden. Über Tätigkeiten als Regiomonteur und Weiterbildungen im Bereich der Netzsysteme führte ihn sein beruflicher Weg in den IT-Bereich. Er ist stolz darauf, bei der EAM zu arbeiten.

Herr Klinge, Sie haben einen beeindruckenden Weg bei der EAM gemacht und nächstes Jahr werden Sie Ihr 30. Dienstjubiläum im Unternehmen feiern. Wie hat sich Ihr Weg vom Azubi zum Leiter einer Fachabteilung gestaltet?

Mein berufliches Fortkommen ergab sich für mich einfach durch die Möglichkeiten, die das Unternehmen mir geboten hat oder kurz gesagt, ich habe mich passend zu meinen Interessen mit der EAM weiterentwickelt. So wurde ich zunächst Projektbearbeiter im Netz mit dem Schwerpunkt auf Systemen und Netzberechnungen für Instandhaltungen und konnte mich nebenbei in der Abendschule zum Techniker weiterbilden. Als in der Unternehmensleitung in Kassel jemand gesucht wurde, der sich hier zentral um die technischen SAP-Module kümmert, habe ich die Chance genutzt. Von den technischen Modulen im SAP über die grafischen Informationssysteme (GIS) gehörte der gesamte Part in meine fachliche Verantwortung. Schließlich habe ich 2015 die Leitung für dieses Fachgebiet übernommen. Seit 2019 sind wir im IT-Bereich ansässig.

Mit Ihrem Team sind Sie gerade mittendrin in einem spannenden Pilotprojekt für neue Arbeitswelten im Unternehmen. Wo geht die Reise hin?

Durch den Wachstumskurs der EAM werden unsere Räumlichkeiten knapper. Um diese Entwicklung auch nach vorn gut gestalten zu können, erproben wir derzeit im IT-Bereich das neue Wechselplatzmodell. Statt eines festen Schreibtischs im Büro bucht man sich flexibel einen Arbeitsplatz, sein Notebook bringt man mit. Die Voraussetzung fürs mobile Arbeiten wurden schon vor Jahren geschaffen: Jeder Mitarbeiter der EAM, vom Auszubildenden im ersten Lehrjahr bis zum Geschäftsführer, verfügt seit 2020 grundsätzlich über einen eigenen Laptop. Bisher läuft’s gut. Wir sind die Piloten und in der Folge wird geschaut, inwiefern sich das neue Büroarbeiten auf andere Bereiche ausweiten lässt.

Was macht Sie stolz?

Ich habe ein super Team, mit dem ich IT, Kommunikationstechnik und Digitalisierung im Unternehmen voranbringen darf. Das ist eine sehr schöne Aufgabe, die ich jeden Tag genieße. Das Betriebsklima ist top, auch wenn ich mit anderen Abteilungen oder anderen Gesellschaften innerhalb der EAM zusammenarbeite, man wird durchgängig wertschätzend behandelt. Für mich kann ich sagen, dass ich mich ganzheitlich wohlfühle bei der EAM.

Sie sind nicht der einzige Kollege mit so vielen Jahren im Unternehmen...

Wir haben dieses Jahr unser 25. Jubiläum nach Abschluss der Lehre in einem noch relativ großen Kollegenkreis gefeiert – da sind nicht viele weg von der EAM. Die Firma unternimmt sehr viel, dass sich die ganze EAM und alle Mitarbeiter immer wieder treffen können. Das sucht schon seinesgleichen, denke ich.

Frau Semrau, von 2009 bis 2012 haben Sie Ihre Ausbildung zur Elektronikerin für Betriebstechnik bei der EAM absolviert. Inzwischen sind Sie staatlich geprüfte Technikerin und damit zum Beispiel auch befähigt, ein hochmodernes System für die Kabelfehlerortung, den Kabelmesswagen, demnächst eigenverantwortlich zu bedienen.Hatten Sie diesen Weg genauso geplant?

Nach der Ausbildung arbeitete ich zunächst als Servicemonteurin für Energieanlagen bei der EAM Natur Energie in Bad Nauheim. Die Weiterbildung zur staatlich geprüften Technikerin für Automatisierungs- und Prozessleittechnik hatte ich dann von 2017 bis 2019 tatsächlich zunächst einmal ohne ein konkretes Ziel gemacht. Es bestand auch die Möglichkeit, begleitend zur Arbeit die Abendschule zu besuchen. Ich wollte meinen Fokus jedoch komplett auf die Schule legen und habe also für zwei Jahre das Unternehmen verlassen – und bin danach zurückgekommen. Die EAM hat mich in meiner Entscheidung unterstützt – ich hatte keinerlei Nachteile dadurch.

Im Gegenteil: „Hier ist etwas für Sie“, hieß es dann 2022...

Genau! Von Kollegen wurde ich über eine ausgeschriebene Position im Zusammenhang mit dem Kabelmesswagen informiert, der in Zukunft in Dillenburg stationiert werden soll. Ich fand diese Stelle sofort total interessant, weil ich hier die einmalige Chance habe, von Beginn an ein neues Projekt mit aufzubauen – und dies in einem interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsgebiet. Auch mein derzeitiger Vorgesetzter motivierte mich dazu, mich zu bewerben. Insgesamt sind wir jetzt vier Kolleginnen und Kollegen, mit denen die zusätzliche Stationierung eines Kabelmesswagens in Dillenburg neu aufgebaut wird, um künftig direkt aus Südhessen heraus agieren zu können. Bisher starten die Kabelmesswagen alle von Baunatal aus.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Arbeit?

Ich finde es großartig, an einer nachhaltigen Energieversorgung mitzuwirken. Am Ende des Tages, auch in der Störungsbeseitigung im Netz, weiß ich immer, man hat etwas für die Menschen getan, man hat etwas von A bis Z abgeschlossen, eine Aufgabe erfüllt. Das ist ein tolles Gefühl.

Und wie sieht so ein Arbeitstag für Sie aus?

Ich starte mit meinem Firmenwagen jeweils von Zuhause aus. Über meinen digitalen Kalender sehe ich aktuell, wo ich eingesetzt bin. Die Arbeit im Spezialteam Strom lässt sich eigentlich sehr gut planen. Anders ist es beim Kabelmesswagen: Dieser kommt häufig bei Störungen in den Kabelnetzen und der Straßenbeleuchtung zum Einsatz. Teilweise ändert sich stündlich der nächste Einsatzort. Dazu haben wir im Team jeden Morgen um sieben Uhr eine Audio-Besprechung über die Microsoft-Plattform Teams und werden gegebenfalls zusätzlich über ein spezielles Planungsprogramm von der EAM-Netzleitstelle über aktuelle Störungen informiert.

Dass die EAM auch Sorge trägt für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wenn mal nicht alles ganz rund läuft, gehört für Sie außerdem zu den guten Eigenschaften des Unternehmens.

Ja, wenn ein Mitarbeiter beispielsweise seine vorherige Tätigkeit nicht mehr ausführen kann, wird geschaut, welche andere Aufgabe er im Unternehmen übernehmen kann und wird dementsprechend unterstützt. Das habe ich selbst im Kollegenkreis mitbekommen. Darüber hinaus leisten wir grundsätzlich alle einen solidarischen Beitrag: Jedes Gehalt wird auf den vollen Euro abgerundet und die Cent-Beträge gehen in den EAM-Hilfsfond. Kolleginnen und Kollegen, die wegen einer Notlage Hilfe benötigen, werden damit unterstützt.

 

 

 

Porträt einer Frau mit langen Haaren, Brille und einem Halsband, vor einem lila Hintergrund.

Jennifer Bianca Semrau,
Mitarbeiterin im Spezialteam Strom und angehende Expertin für den Kabelmesswagen in Dillenburg, hatte schon immer zu allen technischen Dingen einen besonders guten Draht. Nach diversen Praktika als Jugendliche wusste sie: Es muss der Strom sein! In der Industrie hat sie sich mit ihrer Ausbildung und ihren Kenntnissen allerdings nie gesehen. Die EAM ist für sie der Arbeitgeber erster Wahl. Denn hier hat man das große Ganze im Blick, wie sie sagt.

Lächelnde Frau mit langen, braunen Haaren und Ohrringen, vor einem lila Hintergrund.

Vanessa Zaun,
31 Jahre und frisch gebackene Referentin für digitale Kommunikation, durfte die Firma schon als Kind bei den Kleinen Stromern, dem hauseigenen Kindergarten, erleben. Richtig kennen gelernt hat sie die EAM aber erst als Werkstudentin parallel zu ihrem Studium der Germanistik und Philosophie an der Uni Kassel. Ihr ist es besonders wichtig, dass ihre eigenen Werte und Überzeugungen mit denen des Unternehmens übereinstimmen. Genau das hat sie bei der EAM gefunden.

In Folge der positiven Erfahrungen während Ihres Werkstudiums hatten Sie sich auf die neue Stelle im Bereich Kommunikation und Geschäftsführungsbüro beworben. Was begeistert Sie bei der EAM?

Von Anfang an habe ich mich im Unternehmen willkommen gefühlt und ganz viel Wertschätzung erfahren – gleichermaßen von meinen Kolleginnen und Kollegen wie von meinen Vorgesetzten. Ich durfte Aufgaben eigenständig übernehmen, meine Ideen einbringen und jede Menge dazulernen – was nicht selbstverständlich ist. Auch in der Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen habe ich immer eine sehr große Offenheit erfahren. Sonst hätte ich mir wahrscheinlich den schnellen Einstieg auf diese Position gar nicht zugetraut.

Wieso haben Sie sich als Geisteswissenschaftlerin für ein technisch geprägtes Unternehmen wie die EAM entschieden?

Ich persönlich muss mich immer mit dem identifizieren können, was ich mache, sonst habe ich langfristig keine Freude daran. Die EAM ist das erste Unternehmen, bei dem ich das so empfinde. Deswegen bin ich hier geblieben. Ich kann mit meiner Tätigkeit die Regionalität pushen, Nachhaltigkeit fördern und auch aus dem Büro heraus Energiewendethemen vorantreiben.

Wie wurden und werden Sie in Ihrem beruflichen Werdegang unterstützt?

Durch Workshops, fachliche Fortbildungen und viel Feedback erhalte ich die volle Unterstützung durch das Unternehmen. Man hat Vertrauen in mich und gibt mir auch als Neue Freiheiten, das eine oder andere auszuprobieren. So darf ich jetzt ein von mir vorgeschlagenes Projekt zur Kommunikationsförderung unter den Abteilungen realisieren.

Warum hat Feedback eine so große Bedeutung für Sie?

Raum zum Sprechen und eine gelebte Fehlerkultur sind ungemein wertvoll für eine gute Zusammenarbeit, denke ich. Wenn es ein Problem gibt, weiß ich, dass ich das äußern kann und man gemeinsam einen Weg findet. Das gibt mir Rückhalt und das gibt mir Mut. Sonst könnte ich auch nicht mit so viel Elan in Projekte starten.

Können Sie sich vorstellen, auch in 20 Jahren noch hier zu arbeiten?

Ja, ich freue mich darauf! Von den Inhalten, vom Betriebsklima und von der Unternehmenskultur her trifft mein Job genau das, was ich gesucht habe. Außerdem ist die EAM ein sicherer, guter Arbeitgeber,  das weiß ich sehr zu schätzen.

Herr Breker, Sie haben direkt im Anschluss an Ihre Ausbildung Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen an der Uni Kassel studiert. Welche Unterstützung erhielten Sie während Ihres Studiums?

Im Rahmen eines Förderprogrammes der EAM habe ich während des Semesters eine Art Ausbildungsgehalt erhalten und in den Semesterferien hier in 6-Wochen-Blöcken gearbeitet. Dabei habe ich verschiedene Abteilungen durchlaufen können und bin ohnehin durchgehend in einem regen Kontakt zum Unternehmen geblieben. So hatte ich nach dem Studium ein ganz gutes Bild von den Prozessen im Unternehmen. Das hat mir sehr dabei geholfen, mich zu orientieren, wohin es für mich weitergehen sollte.

Und es ging dann schnell weiter für Sie...

Ja, 2011 kam ich von der Uni zurück und habe dann hier in Kassel gearbeitet. Relativ schnell habe ich aber auch Kontakt zu den Vorgesetzten gesucht und nach den Möglichkeiten einer nebenberuflichen Promotion gefragt. Rasch erhielt ich eine Zusage und die Genehmigung, alle benötigten Betriebsmittel und Daten des Unternehmens nutzen zu können.

Auf die Promotion folgten erste Führungserfahrungen in einer Fachabteilung und die Leitung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten für die EAM. Aber verraten Sie uns bitte noch, wie man eine Promotion neben einem 8-Stunden-Tag bewältigt.

Wenn Sie mich heute fragen, weiß ich es manchmal selbst nicht mehr so genau. Aber wir haben Gleitzeit und dürfen sie in der Regel sehr flexibel gestalten. Ähnlich wie Frau Semrau hatte ich den Antrieb, mich persönlich weiter zu qualifizieren, unabhängig davon, was das nachher bedeutet. Und die EAM bot mir dafür die besten Voraussetzungen. In meiner Promotion ging es um künstliche Intelligenz und wie man sie in der Stromnetzplanung anwenden kann. Was ich 2012 als Idee formuliert hatte, ist heute allerdings schon Schnee von gestern. Denn gerade in diesem Bereich ist die Entwicklung mehr als rasant.

Sie haben Ihr berufliches Vorwärtskommen durchgängig mit der EAM verknüpft. Warum?

Mir gefällt es hier sehr gut. Besonders bemerkenswert finde ich, dass wir bei der EAM wirklich sehr gut auf Augenhöhe und wertschätzend miteinander umgehen, und dass die Werte des Unternehmens nicht nur auf eine Folie geschrieben sind, sondern  spürbar sind. Das fängt schon mit der morgendlichen freundlichen Begrüßung an und es zeigt sich unter anderem auch darin, dass die Bürotüren offenstehen und dass es einen die Hierarchieebenen übergreifenden Austausch gibt. Das habe ich zu meiner Zeit als Sachbearbeiter bereits geschätzt, weil man sich dafür interessiert hat, was ich gerade tue. Und das ist schon auch wesentlich für uns, dass wir Wert auf unsere Fachkompetenz legen und dafür Sorge tragen, dass sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterentwickeln und entfalten können, dass wir Gehör haben für Anregungen und es ernst nehmen, was unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über unser Unternehmen und ihre Arbeit sagen.

 

 

 

Porträt eines Mannes mit kurzrasiertem Haar, der in die Kamera lächelt, vor einem lila Hintergrund.

Dr. Sebastian Breker
startete 2003 seine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik im Unternehmen und ist heute Geschäftsführer der EAM Netz. Sein Weg zu dieser Position über Studium und Promotion ist aufs Engste mit der EAM verbunden. Er schätzt die EAM, weil das Unternehmen nicht nur Verantwortung für die Gestaltung der Energiezukunft in der Region übernimmt, sondern gleichermaßen auch für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

Sie interessieren sich für die EAM als Arbeitgeber? 

Alle Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.