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Boßhammersch Hof

Marburger Ring 46
35274 Großseelheim

 

Boßhammersch Hof - Ökokiste

Essen & Genuss

Von der Forschung zum Versand: Der Boßhammersch Hof

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Die Agrarwissenschaftler Brita und Karl-Heinz Firsching wollten die Landwirtschaft verändern. Durch ihr Unternehmen wurden sie zu Öko-Pionieren im Kreis Marburg.

Brita Firsching und ihr Mann Karl-Heinz „Charly“ Firsching arbeiten gerade als promovierte Agrarwissenschaftler in der Forschung, als die Anfrage eines Freundes ihr Leben vor 25 Jahren schlagartig verändert: „Die befreundete Familie Ritter vom Demeter-Hof in Bauerbach fragte uns, ob wir nicht den Lieferservice ,Grünzeug-Boten‘ übernehmen wollen“, sagt Brita Firsching. „Wir haben einfach zugesagt. Um die regionale Versorgung zu stärken und Bio für mehr Menschen zugänglich zu machen.“ Noch im selben Jahr gründen sie mit dem Hofmanns Hof in Marburg-Bauerbach einen Lieferservice und vernetzen sich mit dem Verband Ökokiste e.V.

Sie kehren der Wissenschaft den Rücken, und so beginnt im Herbst 1997 in Großseelheim bei Marburg die Geschichte der Ökokiste Boßhammersch Hof – und die Geschichte der „Kistler“, wie sich die Firschings selbst nennen. Sie versenden Kisten mit Bio-Produkten von Erzeugern aus dem Marburger Land. „Wir sehen uns als Öko-Pioniere und liefern 100% bio, regional erzeugt, handverlesen in bester Qualität“, sagt Brita Firsching. „Unverpackt ist in unserer DNA und klimapositive Produkte sind nur der nächste Schritt auf unserem Weg.“

 

Vom Kuhstall in die Kiste

Die ersten Kisten packen die Firschings im Kuhstall. In die Kiste kommt, was gerade an regionalen Erzeugnissen vorhanden ist – nicht nur vom Hofmannshof, sondern auch damals schon Brot und Backwaren der Bäckerei Siebenkorn aus Marburg, Milchprodukte und Käse vom Hofgut Friedelhausen sowie Produkte der Fleckenbühler. Das Vollsortiment wurde damals wie heute vom Bio-Großhandel ergänzt.  Drei Teilzeitfahrer liefern die Waren an knapp 100 Kunden.

Das Geschäftsmodell ist ein voller Erfolg, die Nachfrage steigt stetig. Deshalb kaufen die Firschings den „Boßhammersch Hof“ in Großseelheim, den sie nach einem Umbau 2004 beziehen und der zum Namensgeber des Unternehmens wird. Da beliefern sie bereits 600 Haushalte die Woche.

„Vor 25 Jahren haben wir uns den Erfolg erhofft und auch innerlich gewusst, dass wir auf das richtige Pferd setzen“, sagt Brita Firsching. Sie seien dankbar, mit ihrer Idee neue regionale Lieferstrukturen für Bio-Produkte aufgebaut zu haben. „Unsere Motivation, uns für den Biolandbau stark zu machen, kommt von innen und mittlerweile geht das ja auch immer größeren Teilen der Bevölkerung so.“

Nicht nur der Zuspruch in der Bevölkerung wächst. Die Ökokiste Boßhammersch Hof gewinnt als Vermarkter in den kommenden Jahren immer mehr Bio-Landwirte und -Landwirtinnen aus der Region. Was die Firschings damals noch nicht wissen: Viele dieser geknüpften Partnerschaften werden die kommenden Jahrzehnte überdauern. Denn neben Regionalität und Stärkung wollen die Firschings auch sozial aktiv Verantwortung übernehmen. „Regionale Landwirtschaftsbetriebe arbeiten gern mit uns, weil wir ihnen Planungs- und Abnahmesicherheit geben, faire Preise zahlen und auf langfristige Partnerschaften auf Augenhöhe aus sind. So können die Erzeuger nachhaltig arbeiten und einen ökologischen Mehrwert für uns alle herstellen“, erklärt Brita Firsching. Insbesondere für kommende Generationen sei es sinnvoll, eine Landwirtschaft zu betreiben, die Böden schütze, vielleicht sogar als CO2-Speicher dienen könne, Artenvielfalt erhalte, hohe Maßstäbe an das Tierwohl setze und uns für die Herausforderungen der Zukunft wappne.

 

In guten und weniger guten Zeiten

Dabei steht der Boßhammersch Hof seinen Landwirtinnen und Landwirten bei diesen Aufgaben flexibel zur Seite. „Wenn die Ernte wegen Umweltbedingungen geringer ausfällt, entsteht den Erzeugern kein Nachteil und sie sind nicht gezwungen, unter widrigen Bedingungen versprochene Erntemengen zu erfüllen“, erklärt Marie-Luise Kohl. Sie ist seit einem Jahr Geschäftsführerin des Boßhammersch Hof. Mit den Jahren ist auch das Team gewachsen, und die Firschings haben etwas Verantwortung abgegeben. „Wir sehen uns als Wertegemeinschaft für den Erhalt auch kleinbäuerlicher Strukturen und einer lebenswerten Umwelt“, sagt Kohl. Gründer Charly Firsching fügt hinzu: „Uns ist es extrem wichtig, die regionale, bäuerliche Struktur zu stärken. Diese Strukturen bekommt man nicht, wenn man ausschließlich im Supermarkt einkauft. Dafür brauchen wir unsere Vermarktungswege.“

Diese Vertriebswege entwickelt die Ökokiste Boßhammersch Hof seit ihrer Gründung stetig weiter: „Wir waren nicht nur als Lieferant von Bio-Lebensmitteln Pioniere, sondern auch mit unserem Online-Shop, der 1998 an den Start ging“, so die Gründer. Heute kann die Kundschaft aus einem Vollsortiment von Obst über Quark bis Wein flexibel im Internetshop bestellen, ganz nach ihren Vorlieben. Gentechnik und Flugware kommen nicht in die Kiste, dafür aber auch Waren mit Mängeln, Unter- oder Übergrößen. „Damit stellen wir uns aktiv gegen die 100%-Perfektion-Konsumstruktur. Bei uns hat alles den gleichen Wert, ob perfekt oder mit Fehlern“, so das Gründerehepaar.

„Unsere Kunden wissen, dass sie mit ihrem Einkauf etwas Gutes für die Region tun und regionale Wertschöpfung unterstützen“, sagt die Geschäftsführerin Kohl. Dabei reicht die Kundschaft von jungen Onlineshop-Nutzern bis hin zu Senioren, die Bestellungen über den Telefonservice tätigen. „Man kann seinen gesamten Wocheneinkauf über uns bestellen. Wir liefern die Kisten dann nach Gießen, Marburg, Siegen, Fulda oder Kassel – und alles dazwischen.“

 

Von Kreislaufwirtschaft im wahrsten Sinne

Der Boßhammersch Hof entwickelt sich über die Jahre zum ökologischen Rundumversorger für tausende Menschen in der Region. Inzwischen genießt die Ökokiste Kultstatus und bietet rund 70 Menschen einen sicheren und fair bezahlten Arbeitsplatz. Mehr als 3000 Haushalte freuen sich wöchentlich, wenn die Kistler kommen. Bei der Planung der Routen wird penibel auf Effizienz und minimale Umweltbelastung geachtet: „Das heißt bei uns konkret: Keine Sterntouren, sondern Loops.”

Ein Fahrzeug beliefert bis zu 80 Haushalte. „Durch unsere ausgeklügelten Routen fahren unsere Fahrerinnen und Fahrer trotz des großen Liefergebiets im Schnitt nicht einmal drei Kilometer pro Haushalt. Wer kann das schon von seinem Wocheneinkauf behaupten?“, sagt Brita Firsching. Zudem steuern die Lieferfahrzeuge auf dem Rückweg häufig noch Landwirte und Landwirtinnen an und nehmen dort die Waren mit, die dann am nächsten Tag frisch in den Ökokisten landen. „Das spart wertvolle Ressourcen, Emissionen plus Feinstaub und schützt unser Klima.“

Nicht nur die Fahrerinnen und Fahrer beliefern auf Rundwegen, auch sonst setzt der Boßhammersch Hof auf Kreisläufe: Neben dem Mehrwegkreislauf bildet die Kreislaufwirtschaft der Erzeuger eine Grundlage für das Unternehmen. Die Geschäftsführerin erklärt: „Pflanzenbau und Tierhaltung sind miteinander verbunden. Das Tierfutter bauen die Bio-Landwirte möglichst auf dem eigenen Betrieb an.“ Der Dung der Tiere wird auf die Felder ausgebracht, macht den Boden fruchtbar und dient den Pflanzen als Nahrungsquelle. Dieser stetige Kreislauf trage aktiv zur Bodenfruchtbarkeit bei, binde CO2 und fördere das Bodenleben und damit schütze „die Kreislaufwirtschaft des ökologischen Landbaus das Leben an Land“.

 

Prinzipien und Werte des Boßhammersch Hof

Nicht zuletzt setzt der Boßhammersch Hof inzwischen auf einen eigenen Energie-Kreislauf und erzeugt zwei Drittel des benötigten Stroms selbst – Tendenz steigend. „Wir wollen zu einem klimaneutralen Unternehmen werden und setzen alles daran, dieses Ziel möglichst schnell zu erreichen“, sagt Marie-Luise Kohl.

Scheint, als hätte man in Großseelheim an alles gedacht und es geschafft, an den Prinzipien der Gründer festzuhalten, ohne den Blick nach vorne zu verlieren. „Was Charly und Brita in den letzten 25 Jahren aufgebaut haben, wollen wir gemeinsam noch weiter in die Zukunft bringen“, sagt Kohl. „Ich freue mich darauf, den Lieferdienst CO2-neutral zu gestalten, klimapositive Produkte in den Fokus zu setzen und unsere regionalen Erzeuger weiter zu stärken.“

Gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden will der Boßhammersch Hof eine nachhaltige und enkeltaugliche Zukunft vor der Haustüre aufbauen. Alles solle sich weiterentwickeln, dürfe und müsse sich natürlich mit der Zeit ändern, betonen die Firschings. „Nur nicht unsere Werte!“

 

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