Biomethanlieferung

Biogas hat je nach Inputstoff einen Methangehalt von 50-60 %. Biomethan ist Biogas, welches so aufbereitet wird, dass es mit ca. 95 % Methangehalt Gasqualität erreicht. Damit darf Biomethan im Gegensatz zu Biogas auch in das Gasnetz eingespeist werden. Während reines Biogas nur direkt vor Ort in einem BHKW verstromt werden kann, liegt der große Vorteil bei Biomethan darin, dass die Gaserzeugung und die Verstromung in einem BHKW dank des Gasnetzes räumlich getrennt voneinander erfolgen kann.

Wir produzieren in eigenen Anlagen Biomethan. Das Biomethan wird sowohl aus nachwachsenden Rohstoffen als auch aus biologischen Abfällen produziert und in das örtliche Gasnetz eingespeist. Über das Gasnetz liefern wir Biomethan z.B. an Blockheizkraftwerke, sodass der dort erzeugte Strom die Vergütung nach dem EEG erhält. Je nach BHKW sind Vergütungen in verschiedenen Qualitäten möglich (EEG 2009, EEG 2012, EEG 2014).

Diagramm zur Biogasnutzung in der Landwirtschaft mit Energiefluss zu Blockheizkraftwerken und Erdgasnetz.

Um nachzuweisen, welchen biologischen Ursprung das im BHKW verbrauchte Biomethan hat, wird jährlich über das Biogasregister der Deutschen Energie-Agentur ein individueller Registerauszug erstellt.

Im Vergleich zum klassischen Gas-BHKW ermöglicht die Wärmelieferung durch ein Biomethan-BHKW einen niedrigeren Primärenergiefaktor. Dies ist besonders in Nahwärmegebieten für die angeschlossenen Neubauten attraktiv.

Logo des dena Biogasregisters mit einem Häkchen, das die Anerkennung von Biogasanlagen symbolisiert.
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Oliver Ramm
Oliver Ramm
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