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Anbieter:

 

Grüner Bote GmbH & Co. KG

Hübenthal 14
37218 Witzenhausen

 

Grüner Bote - Ökokiste

Essen & Genuss

Das Original aus Witzenhausen: Der Bio-Lieferservice Grüner Bote

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Seit den späten 1980er Jahren fahren Gabi und Wolfgang Osthues Bio-Kisten im Abo im Raum Göttingen und Kassel aus. Sie gehören damit zu den Vorreitern im deutschen Raum in Sachen ökologischer Lieferservice.

Östlich von Kassel, eine rund halbe Stunde Autofahrt entfernt, liegt die Kleinstadt, in der alles begann: Witzenhausen, Standort des Fachbereichs für Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel. Wolfgang Osthues absolvierte den neuen Studiengang in den 1980er Jahren als einer der ersten. Er und seine Frau Gabi, Landwirtschaftsstudentin in Hohenheim, hatten da bereits eine ideelle Vorstellung von ihrer Zukunft: den Bio-Gedanken voranbringen und selbst ökologische Landwirtschaft betreiben. Gemüse anbauen, Flächen bewirtschaften, ernten, verkaufen – und das so nachhaltig wie möglich.

Als in den 1980er Jahren noch über „Ökos“ gewitzelt wurde, suchten Gabi und Wolfgang Osthues bereits motiviert nach Möglichkeiten, ihren Bio-Betrieb aufzunehmen – und fanden schneller Unterstützung als erwartet. Sodass es 1984 schon soweit war: Die Bioland-Gärtnerei „Grüne Kraft“ konnte ihren Zwei-Personen-Betrieb aufnehmen.

Beschwerlich war der Start, ‚learning by doing‘ das Motto und nach den ersten lehrreichen Jahren, in denen das Unkraut höher wuchs als das Gemüse selbst, konnten Gabi und Wolfgang Osthues schließlich ihre ersten kleinen Ernten auf den Wochenmärkten in Witzenhausen und Göttingen anbieten. Das lief so gut, dass ihnen das erntefrische Bio-Gemüse schon bald buchstäblich aus den Händen gerissen wurde.

 

Der Grüne Bote: Vorreiter der Bio-Kiste

Doch den Osthues war nicht nur der ökologische Anbau ein Anliegen: Sie dachten auch über eine nachhaltige Wirtschaftsweise nach. Mit dem Vorbild der solidarischen Landwirtschaft im Kopf arbeiteten sie an einem Konzept: Wie könnten sie ihr Gemüse bequem an ihre Abnehmer bringen und dabei immer genau die gewünschte Menge produzieren? Vorbestellungen waren die Lösung. So wüssten sie im Voraus, was ihre Kunden wollen, könnten ihren Anbauplan danach ausrichten und es gäbe nie zu viel oder gar zu wenig Gemüse. Die Idee für den Bio-Lieferservice entstand – und der Grüne Bote sollte Ende der 1980er Jahre eines der ersten Abokistensysteme Deutschlands werden, das Original im Raum Kassel und Göttingen. Seine Kunden bestellen im Voraus ihre Bio-Kiste und deren Inhalt – so kann die Gärtnerei plangenau arbeiten.

Von dieser klugen Idee hörte Peter Lubberich, seit 2019 Geschäftsführer des Grünen Boten, zum ersten Mal selbst an der Uni in Witzenhausen. „Der Grüne Bote wurde uns damals in den 1990ern als Vorzeigebetrieb in Sachen Vermarktung präsentiert“, sagt er. So kam er mit dem Betrieb bereits vor mehr als 20 Jahren in Berührung. Das Unternehmen entwickelte sich über die Jahrzehnte weiter und wuchs stetig. Die eigene Bio-Gärtnerei blieb erhalten – und beliefert den Grünen Boten bis heute. Auf den knapp vier Hektar Gemüseackern werden Erzeugnisse für den eigenen Lieferservice geerntet. „Wir wissen durch die Vorbestellungen, was gewünscht wird, und können dementsprechend planen. Weil der Betrieb schon so lange existiert, haben wir gute Erfahrungswerte“, sagt Lubberich. Auch die Osthues – als überzeugte Bio-Gärtner – sind immer noch mit dem Herzen dabei und bringen ihr Wissen der letzten Jahrzehnte ein.

 

Regional, bio, transparent, fair – und das seit über 35 Jahren

Ihre damaligen Überzeugungen spiegeln sich auch heute in den Werten des Grünen Boten wider. „Wer sich von uns beliefern lässt, dem liegt Qualität und Frische am Herzen“, sagt Lubberich. Dabei sei dem Grünen Boten Regionalität wichtig, gleichzeitig aber auch Fortschrittlichkeit und Transparenz: So wird im Online Shop des Unternehmens heute ein Vollsortiment angeboten, das 3.000 Produkte umfasst. Neben regionalen Produkten von 45 Lieferanten aus der Umgebung gibt es auch Erzeugnisse, die von zwei Großhändlern stammen. „Sie beliefern uns mit Waren, die wir in der Saison zum Beispiel nicht vor Ort kriegen oder mit Produkten aus dem Naturkostbereich“, erklärt Lubberich. „So gibt es eben auch die Möglichkeit, im Winter über uns Tomaten zu bekommen.“ Durch eine entsprechende transparente Deklarierung im Shop können Kunden den Ursprung der Produkte nachvollziehen – und so selbst entscheiden, welche sie kaufen wollen. Bei den Abo-Kisten werde laut Lubberich aber hauptsächlich auf eine regionale Zusammenstellung geachtet.

So gut wie alle Produkte im Shop sind zu 100 Prozent Bio – „alles außer Wasser“, lacht Lubberich. Beim Grünen Boten werde weit über das Bio-Siegel der Europäischen Union hinaus gedacht, erklärt das Team. Der Betrieb werde zusätzlich von der Esslinger ABCERT AG (DE-ÖKO-006) überprüft, einer Kontrollstelle für ökologisch erzeugte Lebensmittel. Auch ihre Partnerbetriebe sind Gleichgesinnte: biozertifiziert und Mitglieder von Anbauverbänden wie Bioland oder Demeter. Ein kollegiales Verhältnis miteinander sei allen wichtig, man kenne sich in der Region und sei hier verwurzelt. „Es sind auch viele kleinere Betriebe dabei. Wir machen da keine Verträge, das wird per Handschlag besiegelt“, sagt Lubberich. Die Höfe bringen verschiedene Produkte ins Sortiment ein. So gibt es neben Gemüse, Obst und Säften auch Öl aus der Region – und Kaffee von einer kleinen Rösterei aus Gudensberg.

„Zwei Drittel der Produkte holen wir direkt auf dem Rückweg unserer Lieferfahrten bei den Betrieben ab, ein Drittel wird zu uns gebracht“, sagt Lubberich. So können die Wege effizient genutzt werden. Die Auslieferung der eigenen Kisten übernimmt der Grüne Bote von den Anfängen bis heute selbst. „Wir leben das, was wir verkaufen. Unsere Fahrerinnen und Fahrer können auch noch einmal Fragen beantworten und halten den Kontakt zum Kunden.“

 

Individuell und nachhaltig – mit jeder Kiste

Als der Kistenbetrieb losging, hatte das Unternehmen circa zehn Mitarbeitende. Heute – gerade durch die vielen Bestellungen während der Corona-Pandemie – sei der Grüne Bote überraschend so gewachsen, dass mittlerweile 42 Personen im Unternehmen arbeiten. „Zu Anfang der Pandemie haben wir schlagartig die Anzahl der Kisten und ihre Fülle verdoppelt“, sagt Lubberich. Sie hätten genau das bieten können, was sich viele Leute zu dieser Zeit gewünscht hatten: kontaktloses Einkaufen, bequemes Bestellen und gesundes Essen. Da dem Grünen Boten wichtig ist, dass alle Kunden mit gleichbleibend hoher Qualität beliefert werden, gab es sogar eine Zeit lang ein Belieferungslimit. Heute könne man allerdings auch als Nicht-Bestandskunde wieder bestellen.

Mittlerweile zählt der Grüne Bote 1.700 Kunden, pro Woche werden zwischen 1.000 und 1.300 Bio-Kisten ausgefahren. Abo-Kunden und Gelegenheitsbestellungen halten sich dabei die Waage: „Über die Zeit hat sich das Konzept gewandelt, sodass es immer mehr Leute gibt, die individuell bestellen und immer weniger Abo-Kunden, aber der Trend ist ungefähr 50/50.“ In den Einzugsgebieten Kassel und Göttingen liefert der Grüne Bote täglich erntefrische Erzeugnisse aus. Damit diese auch wie frisch vom Feld beim Kunden zuhause ankommen, sind die Lieferfahrzeuge besonders ausgestattet: Zwei verschiedene Kühlzonen sorgen dafür, dass beispielsweise Milchprodukte kühler gelagert werden können als Gemüse und Obst, Kühltaschen sorgen danach für optimale Frische am Abstellort.

Beim Grünen Boten gibt es für alle das passende Abo, denn die Auswahl zwischen den Kisten ist groß: Es gibt sie in verschiedenen Größen und Varianten. Je nach eigenem Geschmack, kann ein Schwerpunkt gesetzt werden: regional oder aus dem Vollsortiment, Käse oder Gemüse, für die ganze Familie oder Singles. Auch in der Abo-Variante ist es jede Woche wieder möglich, Produkte abzustellen – oder neue hinzuzufügen. Sollte man sich unsicher sein, ob ein Bio-Kisten-Abo das Richtige ist, kann man auch erst mit einer Probekiste starten.

Auf Einwegverpackungen kann fast komplett verzichten werden, sagt Lübberich: Die Kisten mit Hartkunststoff-Inlays machen Plastikverpackungen um das Gemüse überflüssig. Bei den Lieferfahrzeugen findet gerade ein großer Austausch statt: Diesel- und Erdgastransporter werden durch E-Crafter ersetzt. Besonders nachhaltig ist auch der Neubau des Unternehmens, der im Juli 2022 bezogen wurde. „Es ist ein kompletter Holzbau mit unbehandeltem Lärchenholz als Verkleidung, bei dem wir nur mit Firmen aus der Gegend zusammengearbeitet haben. Demnächst können wir dadurch energieneutral agieren“, erklärt Lubberich – mit einer Solaranlage, einem Warmluftkollektor, der Abwärme der Kühlhäuser, die zum Heizen genutzt wird, und einer 9000 Liter umfassenden Wasserzisterne. So geht der Grüne Bote immer neue Schritte in Richtung nachhaltiger Zukunft, ohne seinen vor über 35 Jahren eingeschlagenen Weg zu verlassen.

 

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