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Hangbefestigung mit Sandsteinmauer
Unsere alte Hangbepflanzung wurde immer wieder von Unkraut aus dem Rasen durchzogen und sollte nun pflegeleichter werden. Da mir die Arbeit mit Sandstein grossen Spaß macht und dieses Material in unserer Region überall am Feldrand kostenfrei zu finden ist, kam nur dies als neue Hangbefestigung infrage. Dazu haben wir uns noch fehlende Steine vom Recyclehof geordert und dann mit einem gemieteten Minibagger den Abtrag der Erde vorgenommen. Pflanzen wurden vorher ausgepflanzt und abseits eingeschlagen. Zu dem Minibagger mieteten wir eine Motormulde zum transportieren der Erde auf dem Grundstück. Kosten für Entsorgung fielen somit nicht an. Nachdem der Abtrag vollzogen wurde, kam eine Schotterschicht aus Recycle-Schotter als Basis zum Tragen, welche mit Stampfer verdichtet wurde. Damit die Mauer auch dauerhaft stand hält, wurden alle Steine mit leichtem Gefälle zum Hang gesetzt. Für ein homogenes Fugenbild eines wilden Verbandes war es wichtig, die Auswahl der Steine und deren Platzierung im Mauerverband, wie bei einem Puzzle auszusuchen. Die größten Steinquader kamen dabei als Fundament nach unten, ca 10cm tiefer als die vorhandene Grasnarbe. Fast jeder Stein wurde mit Hammer und Meissel noch nachbearbeitet. Entstehender Steinschutt wurde gleich hinter der Mauer mit eingebracht. Alle Sandsteine wurden mit einem einfachen Zementmörtel in Sackware miteinander vermauert und ausgefugt. Wichtig war das abwaschen der Fugen mit einer Bürste nach dem leichten abtrocknen. Der Verlauf der Mauer in runder Hangform wurde durch eine gespannte Schnur in der Höhe markiert. Nach Fertigstellung wurde geliebter Pflanzboden vom Recyclehof geholt und mit Schubkarre eingebracht. Als Krönung konnten die eingeschlagenen Pflanzen eingesetzt werden. Der untere Abschluss zur Rasenkante wurde dann noch mit einer Läuferreihe aus Sandsteinpflaster in Mörtelbett hergestellt. Eingelassene Strahler in der Läuferreihe rundeten den schönen Eindruck auch für die Abendstunden ab.

