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EAM modernisiert Mittelspannungsnetz rund um Morschen und Malsfeld

Morschen, 11. Dezember 2018

Vor der Grabenfräse: (v.li.) Alexander Bock, Martin Homburg (beide Homburg Bau), Bürgermeister Ingo Böhm, Jörg Gisselmann und Christof Mühling (EAM-Gruppe).

Der Netzbetreiber der EAM, die EnergieNetz Mitte, investiert in die Versorgungssicherheit und erneuert im nördlichen Schwalm-Eder-Kreis das Mittelspannungsnetz. Jetzt befindet sich der dritte Bauabschnitt zur Neuordnung des Mittelspannungsnetzes rund um Malsfeld und Morschen auf der Zielgeraden. Rund 300.000 Euro investiert der regionale Energieversorger in die aktuelle Baumaßnahme bei der etwa 3,6 Kilometern Freileitung auf Erdkabel umgestellt werden. Insgesamt hat das Unternehmen in drei Jahren Bauzeit rund elf Kilometer Mittelspannungskabel neu verlegt und dafür eine Millionen Euro investiert. Voraussichtlich im ersten Quartal 2019 werden die letzten Freileitungen demontiert und damit die umfangreichen Arbeiten abgeschlossen.

Eine besondere Herausforderung bei diesem Bauabschnitt war die Unterquerung der Fulda im schonenden Spülbohrverfahren. Aktuell werden in Morschen noch die letzten Meter Mittelspannungskabel unter die Erde gebracht. Dazu fräst eine acht Meter lange und 27 Tonnen schwere Grabenfräse einen Kabelkanal ins Erdreich. Bei einem Vor-Ort-Termin machten sich Morschens Bürgermeister Ingo Böhm und Jörg Gisselmann, Leiter der Netzregion Borken/Bebra, ein Bild vom Baufortschritt. Bürgermeister Ingo Böhm begrüßt die Investitionen der EAM in seiner Kommune: „Für unsere Kommune ist der Ausbau des Stromnetzes ein Stück Zukunftssicherung. Die großen Investitionen der EAM in das Mittelspannungsnetz erhöhen langfristig die Versorgungssicherheit unserer Kommune und machen das Netz weniger störungsanfällig beispielsweise durch Witterungseinflüsse.“ Auch der Leiter der Netzregion Borken/Bebra, Jörg Gisselmann freut sich, dass die Arbeiten so zügig vorangekommen sind. „Unsere Stärke als Netzbetreiber ist das überregionale, redundant aufgebaute Mittelspannungsnetz, das eine hohe Versorgungssicherheit gewährleistet. Durch die umfassende Modernisierung des Mittelspannungsnetzes hier in der Region werden nun auch Teile von Morschen von zwei Seiten mit Strom versorgt, die vorher nur über eine Leitung versorgt werden konnten. Das macht im Bedarfsfall eine Versorgung über andere Netzabschnitte möglich,“ erklärt Gisselmann.

Auch in Teilen von Malsfeld sowie für ein größeres Unternehmen wurde die vorherige einseitige Versorgung im Zuge der Baumaßnahme auf eine Durchgangsleitung und somit zweiseitige Versorgung umgestellt. 

Die Investitionen in das Mittelspannungsnetz dienen der Erhöhung der Versorgungssicherheit in der Region. Zudem macht der Ausbau des Stromnetzes eine weitere Erschließung des Gewerbegebietes „Mittleres-Fuldatal“ in Malsfeld mit einem hohen Leistungsbedarf möglich. Die umfangreichen Arbeiten wurden in Zusammenarbeit mit regionalen Firmen durchgeführt.