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EAM macht Stromtrasse sturmfest

Bodenfelde, 5. November 2018

Verkabelung erfolgreich abgeschlossen: (v.li.) Revierförster Carsten Bosse, Axel Fette, Klaus Adam, Christian Keese (alle EAM) und Bürgermeister Mirco von Pietrowski vor der neuen Schaltstation.

Durch umgestürzte Bäume während des Sturmtiefs Friederike Anfang dieses Jahres wurde in einem Waldstück zwischen Uslar und Bodenfelde ein Teilstück der Mittelspannungsfreileitung zerstört. Die Versorgung der daran angeschlossenen Kommunen erfolgte seit dem über andere Netzabschnitte. Die EAM hat mit ihrem Netzbetreiber EnergieNetz Mitte in eine höhere Versorgungssicherheit investiert und die zerstörte Freileitung durch ein weniger störungsanfälliges, 3,5 Kilometer langes Erdkabel ersetzt. Der regionale Energieversorger investierte rund 300.000 Euro in diesen Netzausbau.

Bei der Inbetriebnahme des neuen Kabelabschnitts informierte sich Bodenfeldes Bürgermeister Mirco von Pietrowski bei Axel Fette, Leiter der EAM Netzregion Göttingen, und Projektleiter Klaus Adam. „Das neue Kabel gehört zu den insgesamt drei überregionalen Leitungen zwischen dem EAM Umspannwerk in Uslar und der Schaltstation in Bodenfelde. Durch diesen redundanten Aufbau des Stromnetzes ist sichergestellt, dass auch bei Störungen die Versorgung aufrecht erhalten werden kann“, so Fette. Davon haben auch die umliegenden Kommunen nach Sturm Friederike profitiert. „Die Versorgung der an die zerstörte Freileitung angeschlossenen Kommunen war unmittelbar nach dem Sturm nur kurzfristig beeinträchtigt“, sagte von Pietrowski.

In enger Zusammenarbeit mit dem Forstamt Neuhaus und dem zuständigen Revierförster Carsten Bosse wurde die neue Trasse unter Beachtung einer möglichst umweltschonenden Verlegung vor Ort festgelegt und zügig mit dem Neubau begonnen. Durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten war die schnelle Verlegung des neuen Erdkabels in diesem vergleichsweise langen Abschnitt schnell und reibungslos möglich.