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EAM investiert 1,2 Millionen Euro im Umspannwerk Gladenbach

Gladenbach, 5. Dezember 2017

Mit einem symbolischen Knopfdruck nahm Gladenbachs Bürgermeister Peter Kremer (vorn rechts)gemeinsam mit Jörg Hartmann, Geschäftsführer der EAM-Tochtergesellschaft EnergieNetz Mitte (vorn links), die neue, mit modernster Technik ausgestattete Schaltanlage offiziell in Betrieb.

Insgesamt 1,2 Millionen Euro hat die EAM im Umspannwerk Gladenbach zur langfristigen Sicherstellung der Stromversorgung im westlichen Teil des Landkreises Marburg-Biedenkopf investiert. Neben der vollständigen Erneuerung der 20.000-Volt-Schaltanlage wurden gleichzeitig rund 450 Meter Mittelspannungskabel für die Netzeinbindung der neuen Anlage verlegt. Mit einem symbolischen Knopfdruck nahm am 4. Dezember Gladenbachs Bürgermeister Peter Kremer gemeinsam mit Jörg Hartmann, Geschäftsführer der EAM-Tochtergesellschaft EnergieNetz Mitte, die neue, mit modernster Technik ausgestattete Schaltanlage offiziell in Betrieb.

„Als Herzstück der Stromversorgung im Hinterland hat das Umspannwerk Gladenbach eine herausragende Bedeutung. Daher haben wir uns entschlossen, die 20.000-Volt-Schaltanlage komplett zu erneuern und setzen dabei modernste und sicherste Technik ein“, erläuterte Jörg Hartmann. Aufgrund der soliden Bauweise des vorhandenen Schaltanlagengebäudes konnte hier, nach der Demontage der bisherigen Anlage und einigen baulichen Veränderungen, die neue Schaltanlage an gleicher Stelle aufgebaut werden. Außerdem wurde die Anlage so konzipiert, dass jederzeit eine Erweiterung möglich ist, um den Energiebedarf von großen Industriekunden sicherzustellen und für den Ausbau der „Erneuerbaren Energien“ gerüstet zu sein, so Hartmann.

Modernisierung bei ständigem Betrieb

Eine besondere Herausforderung war dabei die Modernisierung und Erweiterung bei ständigem Betrieb und ohne Versorgungsunterbrechung. Das konnte nur geleistet werden, weil eine mobile Schaltanlage übergangsweise installiert wurde, welche nicht viele Netzbetreiber im Besitz haben. Dazu beigetragen hat auch die enge Zusammenarbeit zwischen den Fachabteilungen der Unternehmensleitung, den Mitarbeitern des Regioteams am Standort in Gladenbach und der am Bau beteiligten Firmen. Die Modernisierungsarbeiten dauerten rund ein halbes Jahr. Die mobile Anlage übernahm während der gesamten Umbauphase alle Funktionen der alten Schaltanlage und stellte den Weiterbetrieb des Umspannwerks sicher.

Bürgermeister Peter Kremer begrüßte die Investition der EAM zur Modernisierung der Netzanlagen am Standort Gladenbach: „Hier wird ein wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur weiteren Nutzung der erneuerbaren Energien in unserer Region geleistet. Das Umspannwerk Gladenbach wird damit immer mehr zur Drehscheibe der dezentralen Energieerzeugung im Hinterland“, so der Rathauschef. Eine leistungsfähige und zuverlässige Stromversorgung sei nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger, sondern insbesondere auch für Industrie, Handel und Gewerbe von grundlegender Bedeutung, betonte Kremer.

Versorgungssicherheit weiter erhöht

Im Umspannwerk Gladenbach wird die elektrische Energie vom Hochspannungsnetz mit einer elektrischen Spannung von 110.000 Volt auf 20.000 Volt heruntertransformiert und über die neue Schaltanlage in das Mittelspannungs-Stromnetz im westlichen Landkreis Marburg-Biedenkopf und bis in den angrenzenden Lahn-Dill-Kreis verteilt. Durch die moderne, voll gekapselte und berührungssichere Bauweise der 20.000-Volt-Schaltanlage wird nicht nur die Versorgungssicherheit weiter erhöht, sondern gleichzeitig auch die Sicherheit für das Bedienungspersonal erheblich verbessert. Zum Versorgungsbereich des Umspannwerkes gehören neben Gladenbach Teile von Steffenberg sowie den Gemeinden Bad Endbach, Bischoffen, Lohra und Mittenaar. Hf