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EAM Windenergie

Mit der EAM realisieren Sie Windparkprojekte klimafreundlich und wirtschaftlich profitabel – das ist gut für Sie und unsere Region.

Bereits heute werden etwa zwanzig Prozent des deutschen Strombedarfs durch Windenergie erzeugt. Die Technologie entwickelt sich seit Jahren stetig weiter, sodass die erzeugte Energie aus Windenergieanlagen immer kostengünstiger wird. Mit Wind als natürliche und unerschöpfliche Energiequelle wird Strom ökologisch und nachhaltig erzeugt. Die Nutzung der Windenergie hilft, unabhängig von begrenzt vorkommenden Brennstoffen wie Kohle, Erdgas oder Öl zu werden. 

Durch die dezentrale Ausrichtung der Windenergie wird die Energieversorgung für ganze Regionen zu einem entscheidenden Thema. Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen und Kommunen können einen Beitrag für saubere Energie leisten und gleichzeitig wirtschaftlich profitieren. 

Windprojekte mit der EAM

Die EAM unterstützt Städte, Gemeinden und engagierte Bürger bei der Planung und Umsetzung von Windenergieprojekten. In partnerschaftlicher Kooperation realisieren wir gemeinsam klimafreundliche und wirtschaftliche Windparks.

Durch die flexible Risikoübernahme der EAM, von der Projektplanung bis zur Inbetriebnahme, ermöglichen wir eine passgenaue Zusammenarbeit. Jede Windparkgesellschaft lässt sich individuell gestalten. So können wir sowohl mit als auch ohne Gesellschaftsbeteiligung bei der Projektentwicklung oder Bauausführung unterstützen. Und nach der Umsetzung bieten wir eine zuverlässige Betriebsführung an. 

EAM Windenergie, Windkraft, Windpark

Unsere Windenergieanlagen

Seit 2011 projektiert die EAM Windenergieanlagen. Als erstes wurde der Windpark „Lahn-Dill-Bergland Mitte“ realisiert.

Es folgten weitere Projekte, wie der Windpark „Schwarzenberg“ und der Windpark „Die Gleiche“, die sich nun auch in der Betriebsführung der EAM befinden. Mit dem Windpark „Stollberg“ steht ein weiteres Projekt vor der Umsetzung. Zahlreiche weitere Projekte befinden sich derzeit in der Entwicklungsphase.

Klicken Sie sich durch!

EAM Windpark-Lahn-Dill Bergland

Windpark "Lahn-Dill-Bergland Mitte"

  • 7 Windenergieanlagen vom Hersteller Enercon, Typ E-115
  • Nennleistung gesamt: 21 MW
  • Rotordurchmesser: 115 m
  • Nabenhöhe: 149 m
  • Jahresstromertrag: ca. 46 Mio kWh 
  • Beteiligung der EAM: 9 %
EAM Referenz Windpark Schwarzenberg

Windpark Schwarzenberg

  • 9 Windenergieanlagen vom Hersteller Nordex Energy, Typ N117
  • Nennleistung gesamt: 21,6 MW
  • Rotordurchmesser: 117 m
  • Nabenhöhe: 141 m
  • Jahresstromertrag: ca. 64.000 MWh/a
EAM Windpark Die Gleiche

Windpark "Die Gleiche"

  • 6 Windenergieanlagen vom Hersteller Enercon, Typ E-115
  • Nennleistung gesamt: 18 MW
  • Rotordurchmesser: 115 m
  • Nabenhöhe: 149 m
  • Jahresstromertrag: ca. 64.000 MWh/a
  • Beteiligung der EAM: 25 %

Unsere Leistungen

  • Projektentwicklung
  • Bauausführung
  • Betriebsführung
  • Due Diligence / Projektbewertung

Ihre Vorteile

  • Mitsprache bei der Planung des Windparks
  • Individuell gestaltbare Risikoübernahme seitens der EAM
  • Energetisch optimiertes Windparklayout, statt möglichst vieler Anlagen
  • Transparente Dienstleistungen und Kommunikation
  • Finanzielle Teilhabe und Beteilungsoption am Windpark
  • Hohe lokale Identifikation durch Bürgerbeteiligungsmodelle
  • Hohe Vertrauenswürdigkeit und regionale Wertschöpfung als 100 Prozent kommunales Unternehmen

Fragen und Antworten

Worauf kommt es bei der Planung eines Windparks an? Gibt es Einschnitte in die Natur? Was erwartet mich als Anwohner? Hier finden Sie die Antworten auf Ihre Fragen.

Für die Genehmigung eines Windparks müssen die jeweilige Gemeinde sowie das Land ihre Zustimmung geben. Entscheidend sind dabei Prüfungen zur Umweltverträglichkeit wie etwa zum Naturschutz, aber auch zur Luftfahrtsicherheit. Zudem wird auf die Belange der Anwohner eingegangen, sodass gesetzliche Vorgaben zur Schallbelastung oder zum Schattenwurf der Rotorblätter eingehalten werden müssen.  Auch die Auswirkungen auf das Landschaftsbild und gegebenenfalls vorliegende Denkmäler werden analysiert.

Windräder erzeugen Geräusche. Doch durch technische Neuerungen sind moderne und größere Windenergieanlagen heutzutage sogar leiser als die Vorgängermodelle der ersten Generation. Strenge Richtlinien sorgen dafür, dass Windenergieanlagen nicht in unmittelbarer Nähe zu Wohngebieten errichtet werden dürfen und ein festgelegter Schallpegelgrenzwert in der Ortschaft nicht überschritten wird. Auch der nicht hörbare Infraschall, der von den Windenergieanlagen ausgeht, hat aktuellen Untersuchungen zufolge keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit.

Die sogenannte Energieamortisationszeit ist stark abhängig von Größe und Standort der Anlage. Nach heutigem Standard liegt die Amortisationszeit durchschnittlich unter einem halben Jahr. An Standorten mit durchschnittlichen Windbedingungen produziert eine solche Windenergieanlage jährlich und bilanziell Strom für 3.000 bis 3.500 durchschnittliche Drei-Personen-Haushalte.

Wenn die Windkraftanlagen von Kommunen und/oder einer starken Bürgerbeteiligung betrieben werden, bleibt die Wertschöpfung in der Region, wo sie auch erwirtschaftet wird. Dieses Modell wird von der EAM unterstützt. Mit der Vergabe von Aufträgen an Dienstleister und Zulieferer innerhalb der Region kann zusätzlich für einen Aufschwung gesorgt werden. 

Windenergie hat aber auch positive Effekte über die Region hinaus: Deutschland wird als rohstoffarme Industrienation unabhängig von teuren Rohstoffimporten. Windenergie ermöglicht uns einen gewissenhaften Umgang mit unseren Ressourcen – nachhaltig und ökologisch. 

Um das herauszufinden, sollten Sie zunächst nach geeigneten Standorten suchen sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen und technischen Voraussetzungen klären. Wenn das Windenergiepotenzial bestimmt wurde, der Netzanschluss geklärt ist, Baukosten und Erträge eingeschätzt wurden und die Raumverträglichkeit bestätigt wurde, kann es losgehen.

Dabei steht Ihnen die EAM zur Seite: Wir begleiten und beraten Sie von Ihren ersten Überlegungen an bis sich die Rotoren drehen – und auch darüber hinaus.

In fünf Schritten zum Windpark:  

  1. Klärung der Standortbestimmung sowie rechtliche Rahmenbedingungen und technische Voraussetzungen.
  2. Bestimmung des Windenergiepotenzials, Flächensicherung, Baukosten- und Ertragsabschätzung, Raumverträglichkeit.
  3. Genehmigungsverfahren, Umweltverträglichkeitsprüfung, Planung der Infrastruktur, Windgutachten und Windmessungen, Finanzierungs- und Beteiligungsmodelle.
  4. Bauphase mit Netzanschluss, Kaufabwicklung der Windkraftanlage, Baumaßnahmen für Infrastruktur, Anlagenbau und Inbetriebnahme.
  5. Technische Betriebsführung, Anlagenbetrieb, Inspektionen, Kaufmännische Betriebsführung.

Windenergie hat natürlich Auswirkungen auf unsere Kulturlandschaft und deren Erscheinungsbild. Sie wird trotzdem durch eine Vielzahl der Deutschen mitgetragen – auch von Anwohnern und Touristen. 

Zuerst wird geprüft, ob ein Windpark mit dem Landschaftsbild vereinbar ist und ob ein entsprechender Ausgleich geschaffen werden kann. Das ist ganz ähnlich wie beim Straßenneubau. Ganz wichtig ist eine enge Abstimmung mit allen Beteiligten vor Ort – insbesondere mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Eingriffe und Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt lassen sich auf ein möglichst geringes Maß reduzieren. Unabhängige Fachgutachter müssen die Einhaltung der geltenden gesetzlichen Vorgaben bestätigen. Bei unabdingbaren Eingriffen in den Naturraum werden entsprechend angepasste Kompensationsmaßnahmen (Ausgleichs- und/oder Ersatzmaßnahmen) durchgeführt oder der Betrieb der Windenergieanlagen bedarfsgerecht eingeschränkt, z. B. mit Abschaltzeiten für den Artenschutz. 

Windenergie birgt ein immenses Potential und kann einen großen Teil unseres heutigen Energiebedarfs decken. Bei Windstille kommen gespeicherte Windenergie, Bioenergie- und Solaranlagen zum Einsatz. Mit dieser Kombination kann es gelingen, Deutschland zu 100 Prozent unabhängig von fossilen Energieträgern zu machen – zuverlässig und sicher.