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EAM Bioenergie - Energiequelle der Zukunft

Mit unseren Biogasanlagen bringen wir die Energiewende aktiv voran. Gleichzeitig bieten wir Ihnen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Ihr eigenes (Mini-)Blockheizkraftwerk (BHKW).

Mit Bioenergie können bereits im Jahr 2020 bis zu 15 Prozent des deutschen Strom-, Wärme- und Kraftstoffbedarfs gedeckt werden. Nachwachsende Rohstoffe sind das Herz der Bioenergie. Holz, Mais und andere Pflanzen verwandeln wir durch Vergärung und Aufbereitung in Energie, die Ihnen kurze Zeit später in Ihrem Unternehmen  zur Verfügung steht.  Mit dem erzeugten Biomethan entsteht Biogas in Erdgasqualität. Es kann zur Wärmeerzeugung verwendet oder in die Gasnetze eingespeist werden.

Auch die Umwelt profitiert von der Bioenergie. Wir schonen Ressourcen und sorgen für einen geringeren Ausstoß von CO2-Emissionen. So werden nur Emissionen freigesetzt, die die Pflanzen der Atmosphäre vorher entzogen haben.

So entsteht Biomethan in Erdgasqualität

Die EAM wandelt Bioabfall und nachwachsende Rohstoffe in Biomethan um.
Nachfolgend stellen wir die drei Verfahren vor.

EAM Bioenergie Bioabfall

Auch Abfall bringt Gutes hervor

Ob Überreste aus der Kantine oder Laub auf dem Betriebsgelände – Ihre Bio- und Gartenabfälle eignen sich hervorragend zur Energieerzeugung oder als Kompost für die Landwirtschaft. Die EAM vergärt sie in luftdichten Boxen, bereitet das entstandene Gas auf und speist es anschließend als Biomethan in die Erdgasnetze ein. 

Keine Sorge, dank moderner Biofilteranlagen dringt während der Herstellung kein unangenehmer Geruch nach außen.

EAM Bioenergie Nachwachsende Rohstoffe

Ein nachhaltiger Kreislauf

Mais, Gras oder Getreide sind nachwachsende Rohstoffe. Landwirte aus der Region beliefern täglich die Biogasanlagen der EAM, wo die Rohstoffe in Biomethan umgewandelt werden. Von der Saat in Ihr Unternehmen – so bieten nachwachsende Rohstoffe eine unerschöpfliche Quelle der Energie.

EAM Bioenergie Kreislauf Biomasse

Aus Holz entsteht wertvolle Energie

Die sogenannte Energie-Amortisationszeit ist stark abhängig von Größe und Standort der Anlage. Nach heutigem Standard liegt die Amortisationszeit durchschnittlich unter einem halben Jahr. An Standorten mit durchschnittlichen Windbedingungen produziert eine solche Windenergieanlage jährlich und bilanziell Strom für 3.000 bis 3.500 durchschnittliche Drei-Personen-Haushalte.

EAM Biogasanlage Hardegsen Südniedersachsen

Biogasanlage „Hardegsen Südniedersachsen“

Die Biogasanlage im südniedersächsischen Hardegsen erzeugt seit 2009 Biogas aus nachwachsenden Rohstoffen. Energie aus der Region für die Region: 40 landwirtschaftliche Betriebe versorgen die Anlage mit Mais, Ganzpflanzensilage und Gülle.

EAM Biogasanlage Altenstadt

Biogasanlage Altenstadt

Sichere Arbeitsplätze dank Biomethan – 100 regionale Landwirtschaftsbetriebe liefern seit dem Jahr 2012 Biomasse für die Biogasanlage in Altenstadt.

EAM Biomassezentrum II Stausebach

Bioamassezentrum Stausebach

In einem hybriden Vergärungsverfahren wird Biogas aus Bioabfall und nachwachsenden Rohstoffen erzeugt. Das erzeugte Biogas wird gemeinsam auf Erdgasqualität aufbereitet und in das regionale Erdgasnetz eingespeist. Als Endprodukt entsteht neben Biogas aus dem Bio- und Grünabfall ein wertvoller Dünger für die Region.

Vorteile

  • Sichere und stabile Arbeitsplätze für Landwirte und Zulieferer in der Region
  • Kostenersparnis: mit einem BHKW können Strom und Wärme gleichzeitig erzeugt und effizient genutzt werden
  • Sie unterstützen eine Energieform der Zukunft: Biomasse erzeugte bereits 2012 über 60 Prozent der gesamten Endenergie aus erneuerbaren Energiequellen

Fragen und Antworten

Wie wichtig ist Bioenergie für die Energiewende in Deutschland? Wie entsteht Biomethan? Welche Umweltauswirkungen gibt es? Hier finden Sie die Antworten auf Ihre Fragen.

Biomasse sind zunächst einmal alle natürlichen Rohstoffe. Dazu gehören nachwachsende Rohstoffe wie Mais, Getreide oder Holz, aber auch Bioabfälle und Gülle.

Die Biomasse wird in einem luftdichten Behälter, dem Fermenter, vergärt. Mikroorganismen beginnen nun, die Biomasse aufzunehmen. Im Gegenzug erzeugen sie Biogas als Stoffwechselprodukt.

Biomethan ist die veredelte Form des Biogases. Dafür wird das Biogas von Kohlendioxid, Wasser und Schwefelwasserstoff getrennt. Damit das neu entstandene Biomethan in die Erdgasnetze fließen kann, passen wir die Dichte durch Zugabe von Flüssigkeit oder Luft an.

Die Fermenter, in denen die Biomasse vergärt wird, sind harmonisch rund geformt und passen sich auch farblich an die Umgebung an. Vereine, Organisationen und interessierte Bürger können die Biogasanlage in Gruppen besichtigen. So trägt die Anlage sogar zur Förderung des Tourismus bei.

Zum einen liefern kleine und mittlere Landwirtschaftsbetriebe aus der Region nachwachsende Rohstoffe, aus denen wir Biogas gewinnen. Zum anderen verwerten wir die kommunal gesammelten Bioabfälle aus der Region energetisch und erzeugen dadurch Biogas. Hierbei gewinnen wir Kompost, der wiederum als Bodenverbesserer und Dünger in den Stoffkreislauf zurückgeführt wird. Durch diese Zusammenarbeit wird die Region nachhaltig gestärkt. Die EAM leistet so einen Beitrag zur Existenzsicherung der heimischen Landwirtschaft.

Strom und Wärme können aus Energiepflanzen wie z. B. Raps, Mais, Getreide und Holz sowie durch Gülle oder Biomüll gewonnen werden. Auf insgesamt 2,4 Millionen Hektar wurden 2013 in Deutschland nachwachsende Rohstoffe angebaut. Laut einer Studie des Bundesumweltministeriums kann diese Fläche mehr als verdoppelt werden, ohne dass dabei ein Nachteil für die Lebensmittelversorgung entsteht. Der demographische Wandel, sinkende Exporte und steigende Erträge sorgen dafür, dass in Zukunft sogar weniger Flächen benötigt werden. So können die Nahrungsmittelproduktion und Bioenergie konkurrenzlos am Markt agieren (Quelle: Bundesumweltministerium).

Die Bioenergie ist ein Alleskönner: Sie lässt sich sowohl für die Produktion von Strom und Wärme als auch von Kraftstoffen nutzen. Außerdem können wir Bioenergie begrenzt speichern. Deshalb ist sie eine unverzichtbare Energiequelle und spielt eine große Rolle für die Energiewende. Wenn der Wind nicht weht oder der Himmel bewölkt ist, kann Bioenergie die Energieversorgung für Ihr Unternehmen sichern.

Abfälle nehmen schnell Geruch an. Das wissen wir. Darum verarbeiten wir die Rohstoffe in unseren Biogasanlagen täglich so, dass keine lange Lagerung notwendig ist. Wir vergären die Abfälle in luftdichten Boxen, deren Abluft von modernen Biofilteranlagen gereinigt wird. So dringt garantiert kein unangenehmer Geruch nach außen.

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) lohnt sich besonders für Gebäude mit einem konstant hohen Wärmebedarf: beispielsweise in der Industrie, im produzierenden Gewerbe oder in Altenheimen. Denn je mehr Stunden im Jahr das BHKW in Betrieb ist, desto schneller rentiert sich die Investition. Ein kleines Kraftwerk lohnt sich für Ihr Unternehmen, wenn es mindestens 5000 Stunden pro Jahr im Betrieb ist.

Die Bioenergie schont Ressourcen und verhindert weitere CO2-Emissionen. Zur Energiegewinnung nutzt die EAM nur Rohstoffe, die wieder nachwachsen. Sogar Ihre Abfälle werden in unseren Biogasanlagen zu Energie. Die nachhaltige Zusammenarbeit mit ansässigen Landwirtschaftsbetrieben sichert wertvolle Arbeitsplätze in der Region.