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Die Geschichte zur KRAFTWERKSKETTE REHBACHTAL & das LIVE-MUSEUM MERKENBACH

Am Rehbach, der am Osthang des Westerwaldes zur Dill fließt, leistete der Privatunternehmer Emil Wilhelm Langenbach Pionierarbeit auf dem Gebiet der Wasserkraftnutzung. Bereits 1924 erzeugte er in dem von ihm erbauten Wasserkraftwerk Guntersdorf den für sein Kleineisenwerk benötigten Strom selbst.

Doch wenn der Rehbach im Sommer wenig Wasser führte, reichte die von seinem Kraftwerk erbrachte Leistung nicht aus. Er musste von der Hessen-Nassauischen Überlandzentrale Oberscheld Elektrizität hinzukaufen, die 1925 das Kraftwerk in Guntersdorf übernahm und die Wasserkraftnutzung im Rehbach weiter ausbaute.

Mittlerweile ist daraus eine Kette mit insgesamt fünf kleinen Wasserkraftwerken entstanden. Höchster Punkt ist die Krombachtalsperre, 1946 bis 1949 errichtet, die das Kraftwerk Krombach (Baujahr 1983) speist. In der Talsperre Driedorf wird das Wasser ein weiteres Mal gesammelt, um von dort das 1935 in Betrieb genommene Kraftwerk Driedorf in Gang zu bringen.

Im Wasserkraftwerk Merkenbach haben wir bereits 1989 ein Informationszentrum eingerichtet. Hier können Sie sich über die Technik der Wasserkraftnutzung, über die Entwicklung der regionalen Energieversorgung und die Nutzung erneuerbarer Energien informieren.